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| 02:42 Uhr

Elbe-Elster-Land in Narrenhand

Plessa. Knallbunte Perücken, schillernde Kostüme und Kamellen ohne Ende: Bei herrlichem Wetter trieb es im Elbe-Elster-Kreis zahlreiche Menschen auf die Straßen. Die Karnevalisten gaben sich in diesem Jahr ein historisches Motto. jmf

Hochstimmung und fröhliche Ausgelassenheit in Plessa: 44 Bilder zählten die begeisterten Zuschauer, die dicht gedrängt am Straßenrand den Karnevalszug bejubelten.

Das Motto in diesem Jahr historisch: "Der Alte Fritz macht sich zum August." Der Witz hat einen realen Hintergrund. In diesem Jahr findet im Schloss Doberlug die erste Brandenburgische Landesausstellung statt, in der es um die sächsisch-preußische Geschichte geht. "Der Alte Fritz" - Friedrich der Große - ist eine der bedeutendsten historischen Figuren Preußens, "August der Starke" das wohl bekannteste Sachsen-Oberhaupt. Der Folberner-Carnevals-Verein aus Sachsen haute dann auch gleich auf den Putz und beschrieb seinen Wagen mit dem Spruch: "Isch wer bleede, mir ham de Sachsenfete!"

Ausgiebig gefeiert wurde auch in Cottbus. Dort säumten 120.000 Schaulustige den Weg, den der "Zug der fröhlichen Leute" durch die Cottbuser Innenstadt, darunter zahlreiche Berliner. Mehr als 3000 Narren zeigten 71 Bilder.

Die sächsische Narrenhochburg Wittichenau zieht heute nach. Dort gibt es nach dem Weiberfasching am Sonnabend traditionell einen Rosenmontagszug.

Karneval gilt weltweit als Fest des Lachens. Dass Lachen nicht nur Glückshormone freisetzt, sondern sogar gesund macht, behauptet Eckart von Hirschhausen im Gespräch mit der LAUSITZER RUNDSCHAU. Weil er davon überzeugt ist, gründete der Comedian sogar eine Stiftung mit dem Namen "Humor hilft heilen". Und in Cottbus soll es demnächst einen Lachyoga-Kurs geben, der den Teilnehmern Entspannung vom Alltagsstress bietet.

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