Etwa ein Dutzend Original-Jeeps und russische Wagen starteten bei strahlendem Sonnenschein zu einer Tour von der nordsächsischen Kreisstadt durch die Dübener Heide bis nach Leipzig. Der Elbe Day erinnert an das Zusammentreffen russischer und amerikanischer Truppen 1945 an der Elbe. Am 25. April hatten sich Soldaten beider Seiten auf der zerstörten Elbe-Brücke die Hände gereicht und damit symbolisch das Ende des Zweiten Weltkrieges besiegelt. Bis zum Sonntag sind rund 40 Veranstaltungen in Torgau geplant, darunter mehrere Jazz-Konzerte. Der Elbe Day soll ganz bewusst den Charakter eines Volksfestes haben. Auch ein großes Feuerwerk ist geplant. Der Elbe Day wird jedes Jahr gefeiert, an den "runden" Daten im Fünfjahresrhythmus jeweils etwas größer. Im offiziellen Teil ist laut Programm am Sonntag ein Rundgang zum Ehrenfriedhof vorgesehen. Dazu werden Politiker, Botschaftsangehörige und Kinder der damals beteiligten Soldaten erwartet. In diesem Januar war der letzte Veteran gestorben, der Weißrusse Alexander Silwaschko. Der Oberst a.D. war jahrelang zum Gedenktag nach Torgau gekommen. dpa/mb