Zunächst soll ein 29 Jahre alter Mann aus Georgien einen 18-Jährigen aus dem Sudan angegriffen und verletzt haben. Worum es bei dem Streit ging, sei unklar, sagte eine Polizeisprecherin.

In der Folge attackierten den Angaben zufolge etwa 20 weitere Bewohner den mutmaßlichen Angreifer und weitere seiner Landsleute. Vier Georgier seien verletzt worden. Als die Polizei eintraf, seien Bewohner auch auf Beamte losgegangen. Verletzt wurde von diesen aber niemand, wie es weiter hieß. Bei den Festgenommenen handele es sich um acht Männer aus dem Sudan, Tschad und Kenia im Alter zwischen 18 und 28 Jahren.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung. Bei Landfriedensbruch handelt es sich um Angriffe, die aus Gruppen heraus passieren und die öffentliche Sicherheit gefährden.