Wolfgang Roick aus Großräschen schreibt dazu:

Kritik an der Landesregierung sollte schon sein, aber Stillosigkeit vorzuwerfen, wenn ein Pressesprecher für einen Minister spricht, ist schon weit hergeholt. Wozu sind denn Pressesprecher da?

Überhaupt scheint sich der Autor immer weiter von der allgemeinen Stimmung im Land zu entfernen. Leider wurde die aktuelle Sonntagsumfrage (wieder) nicht in der LR veröffentlicht, sonst könnte der Autor auch lesen, dass die überwiegende Mehrheit der Brandenburger (auch der potenziellen CDU-Wähler) hinter dieser Regierung steht. Und dass die Brandenburger eher die weitere zukünftige Entwicklung (z.B. Brandenburg 2030) im Blick haben, als ständig in den Rückspiegel zu schauen und die Vergangenheit immer und immer wieder durchzukauen. Das heißt nicht, dass Menschen, die sich gegen Rechtsstaatlichkeit gewandt haben, im öffentlichen Dienst bleiben müssen. Aber das kann nicht pauschal betrachtet werden, sondern es müssen immer der Einzelne und dessen Verfehlungen ins Blickfeld kommen.