Bemerkenswert sei die Entwicklung in Dresden, wo für die Kommunalwahl 2003 die NPD, die DVU und die Republikaner ein "Nationales Bündnis" gebildet hätten, sagte LfV-Präsident Rainer Stock den "Dresdner Neuesten Nachrichten".
Das könnte auch in anderen Orten Schule machen. Die einst zersplitterten rechten Parteien versuchten vereint und konzentriert in die Kommunalparlamente einzuziehen, unterstrich Stock in dem Blatt. Künftig wird die NPD laut Stock wieder verstärkt Mitglieder werben. Obwohl die Einstellung des Verbotsverfahrens nicht zu dem von der Partei erhofften Aufschwung geführt habe, bleibe Sachsen der stärkste Landesverband der NPD.
Insgesamt habe die rechtsextreme Szene im Freistaat Zulauf. Besonders Jugendliche erhofften sich von diesen Strukturen Orientierung, sagte Stock der Zeitung. (ddp/bra)