Einen Antrag von CDU und Grünen, die Einspülung des Eisenschlamms in tiefe Gewässer wie den Altdöberner See (Oberspreewald-Lausitz) zu verbieten, lehnte der Landtag mit der rot-roten Regierungsmehrheit ab.

Aus den Fließgewässern und Grubenwasser-Reinigungsanlagen in Brandenburg werden jährlich mehr als 70 000 Tonnen Eisenhydroxid ausgebaggert, die aus alten Braunkohle-Tagebauen ausgespült werden. Die Kapazitäten zur Lagerung auf Deponien reichten nicht aus, sagte Gerber. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) prüft daher eine Einspülung des Schlamms auf den Grund des Altdöberner Sees. Dagegen läuft eine Bürger-Initiative Sturm.