Nun soll Angela Merkel sogar noch verfilmt werden. Eine Produktionsfirma hat angekündigt, in zwei Jahren einen Spielfilm mit dem Arbeitstitel "Angela Merkel" in die Kinos zu bringen. Ein Schelm, wer da an die nächste Bundestagswahl denkt. Rein zufällig findet die ja auch 2017 statt. Jedenfalls darf man gespannt sein, wer Merkel dann verkörpert. Ein Star aus Hollywood? Oder eine unerschrockene Bäuerin aus der Uckermark? Wir sehen uns schon ins Kino gehen und hören uns sagen: "Einmal die Kanzlerin, Sperrsitz bitte". Danach geht's ab, Popcorn kaufen und ein kühles Bier. Da macht Kino doch erst richtig Spaß. Und wenn es ganz extrem läuft, gibt es noch Fortsetzungen. Die gab es beim "Terminator" schließlich auch. Und bei "Rocky" und der "Police-Academy". "Merkel IV" oder gar "Merkel V" - dann hätte sie selbst den Kohl im Kanzleramt ausgesessen. In Spielfilmlänge wäre das vielleicht noch auszuhalten. Aber gleich weitere vier oder gar acht Jahre am Stück? Bei den Grünen murmelte man in Kenntnis des Film-Vorhabens etwas von "Personenkult". Erich Honecker lässt grüßen. Allerdings gab es damals noch keine Filme in 3D.