In Brandenburg seien die Umsatzzahlen vergleichbar mit dem Vorjahr, während es in Berlin ein leichtes Plus von ein bis zwei Prozent gebe. Die Gewinner des Weihnachtsgeschäftes sind Päts zufolge die großen Einkaufszentren und Kaufhäuser, während die Geschäfte in Einkaufsstraßen und kleineren Städten Brandenburgs nicht so gut liefen.

Am verkaufsoffenen vierten Advent sei aufgrund der Unwetterwarnungen für Brandenburg der ganz große Ansturm ausgeblieben. "In den Berliner Einkaufszentren war hingegen die Hölle los", sagte Päts. "Hotspots" im diesjährigen Weihnachtsgeschäft waren laut Päts in Brandenburg das A10-Center und das Stern-Center in Potsdam, in Berlin das Alexa, die Arkaden am Potsdamer Platz und in Spandau.

Am besten lief nach HDE-Angaben die Elektronikbranche. PC-Tablets, Spielkonsolen und Spiele fanden sich auf vielen Gabentischen wieder. Auch die neue Generation an Flachbildfernsehgeräten mit HD-Technik wurden oft verkauft. Gute Umsätze machten die Läden auch wieder mit Parfüms. "Dort werden die klassischen Last-Minute-Geschenke gekauft", sagte Päts. Bücher und CDs sorgten im Weihnachtsgeschäft ebenfalls für gute Verkaufszahlen.

Bis Silvester sowie in der ersten Januarwoche rechnet der HDE mit einem starken Nachweihnachtsgeschäft. "Nach den Feiertagen gehen viele in die Geschäfte und lösen ihre Gutscheine und Bargeldgeschenke ein", sagte HDE-Geschäftsführer Kai Falk. Insgesamt rechnet der HDE für November und Dezember mit rund 80,4 Milliarden Euro Umsatz. Das wäre im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von nominal 1,5 Prozent.