der Bautzener Ortenburg statt, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
In diesem nichtöffentlichen Erörterungstermin legte der mit der Sache befasste 4. Senat dar, dass der bestehende Konflikt zwischen Bürgerentscheid einerseits und völkerrechtlichem Vertrag/Abkommen andererseits durch eine juristische Entscheidung nicht befriedigend gelöst werden könne. Eine Entscheidung des Gerichts werde in jedem Fall immer zu Lasten von einem von beiden erfolgen. Deshalb hat der Senat den ungewöhnlichen Weg gewählt, in einem gerichtlichen Verfahren ein Mediationsverfahren (Verfahren zur gütlichen Einigung) durchzuführen.
Nachdem beide Seiten sich bereit erklärt haben, kurzfristig entsprechende Gespräche zu führen bzw. diese unterstützend zu begleiten, sind die Beteiligten übereingekommen, im Interesse einer einvernehmlichen Lösung mit der Unesco, das gerichtliche Verfahren ruhen zu lassen. (pi/mb)