Was passiert, wenn der Mensch in den Bauplan der Natur eingreift und der Schöpfung ins Handwerk pfuscht?
Wir kennen die Beispiele von Klon schafen, die nicht mehr waren als schlechte, krankheitsanfällige Kopien des Originals.
Wir kennen die mittlerweile beängstigende Reaktionsfähigkeit von Bakterien, die immer rascher Resistenzen gegen neue Antibiotika entwickeln. Gentechnisch manipulierte Pflanzen sind hybrid, Bauern können also nicht mehr auf eigenes Saatgut zurückgreifen, sondern müssen sich jedes Jahr mit neuen Samen eindecken. Kosten, die vor allem Kleinbauern schwer aufbringen können. Sie also würden nicht von der neuen Biotechnologie profitieren.
Nicht nur die Organisation „Brot für die Welt“ zweifelt daher an der These, die Gentechnik könne den Hunger in der Welt besiegen.