Die gestreiften Vierbeiner konnten durch ein offenes Tor vom Gelände am Ostragehege fliehen, sagte Dirk Porn, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Dresdner Weihnachtszirkus. Drei Zebras konnten wieder eingefangen werden, eines starb bei dem Versuch aus Stress.

Die Tiere seien nach einer Probe durch ein Geräusch aufgeschreckt worden. „Sie sind ihrem natürlichen Trieb gefolgt“, sagte Porn. Nach der Flucht vom Zirkusgelände stoben die Zebras am Landtagsgebäude am Elbufer vorbei in Richtung Altstadt. Die Polizei musste mit sieben Streifenwagen und zwei berittenen Beamten versuchen, die Tiere wieder einzufangen.

Dabei umstellten die Einsatzkräfte die Zebras und hielten sie fest, bis Zirkusmitarbeiter die Tiere in einem Transporter zurückbringen konnten, wie ein Sprecher mitteilte. Ein Beamter wurde dabei von einem Tritt verletzt.