Beide sollen in Kürze ausscheiden, wie der Trierische Volksfreund aus Kreisen der Landesregierung am Mittwoch erfahren hat.

Hintergrund: der Streit um das sanierungskonzept von Co-Geschäftsführer Heinz Rethage sowie die Debatte um mögliche Unregelmäßigkeiten und Vorwürfe der Vetternwirtschaft am Hahn. Dort ist das Land Rheinland-Pfalz Mehrheitsgesellschafter. Nach Informationen des Trierischen Volksfreunds ist der Personalwechsel am Mittwoch bei einer Krisensitzung im Mainzer Innenministerium besprochen worden.

Rethage erhält Rückendeckung der rot-grünen Landesregierung. "Er wird weiter seine Aufgaben wahrnehmen", sagte der Fraktionschef der SPD im Mainzer Landtag, Hendrik Hering, dem Trierischen Volksfreund. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) plant nach Informationen des Trierischen Volksfreunds nun, drei zusätzliche Berater zum Hunsrück-Flughafen zu holen, um sowohl die Landesregierung als auch Manager Rethage bei seinen Sanierungsbemühungen zu unterstützen.