" So erzählt es der Comedian, Musiker, Schauspieler und Showmaster auf seiner eigenen Internetseite, auf deren Terminkalender man derzeit einen wichtigen Eintrag vermisst: Krüger feiert am heutigen Mittwoch seinen 60. Geburtstag. Doch dazu will er sich nicht groß äußern.

"Mein Gott, Walther": 36 Jahre ist das jetzt her - das Lied über den kleinen Walther Wachtel, dem nichts so recht gelingen will. Der Song wurde ein Hit und machte den großen Schlacks mit der auffälligen Nase auch als Komiker groß. Geschrieben hat Krüger den Song schon als 15-Jähriger, als der Schüler Michael noch der Klassenclown war. "Gelacht hat man über mich schon in der Schule, aber ausgelacht wurde ich zum Glück nie", erzählte der gebürtige Ulmer mal.

Das "Mein Gott, Walther"-Album - die Aufnahme eines Auftritts in einem kleinen Hamburger Lokal - wurde 700 000-mal verkauft, es ist Krügers bislang einziges Nummer-eins-Album. "Das wird es wohl auch bleiben", sagte Krüger vor seinem 35. Bühnenjubiläum im vergangenen Jahr. 2011 wurde erneut zum Jahr eines 35. Jubiläums für ihn - das der Ehe mit Birgit, Mutter seiner Tochter. Auch der "Walther" gehört noch immer zu ihm: "Die Leute singen mit, die kennen ja jedes Wort, und ich spiele einfach nur Gitarre dazu - das ist herrlich", sagte er.

Gemeinsam mit Thomas Gottschalk sicherte er sich in den 80er-Jahren mit gleich mehreren Leinwand-Komödien auf immer und ewig den "Supernasen"-Titel. Auch als Moderator im Fernsehen startete der gelernte Betonbauer zu jener Zeit durch und moderierte von 1986 bis 1989 die ARD-Samstagabendshow "Vier gegen Willi". Diesem Medium ist Krüger bis heute treugeblieben. Der Tournee-Bühne indessen war er untreu geworden. Erst 2009 kehrte er dorthin zurück - als "Zweiohrnase" mit schütterem Haar, Kalauern und Schenkelklopfern, mit alten und neuen Blödelsongs.