Außerhalb der Lausitz bringt die Polarluft von Tief Jürgen durchaus mehr Schnee mit sich, wie der DWD weiter mitteilt. Ab Dienstagabend folgt schon das Tief Lauritz, das ebenfalls Schnee, aber auch Regen und d! amit den Schmuddel-Winter mit sich bringt, im Norden auch starken Wind.

Bislang ist die weiße Pracht vor allem vom Schwarzwald über die Alpen bis zu den Mittelgebirgen wie Harz und Erzgebirge zu sehen. So gibt es seit dem Wochenende auf dem Brocken eine vier Zentimeter hohe Schneeschicht. Auch der Fichtelberg in Sachsen ist schneebedeckt.

Die Fachleute waren zunächst von deutlich mehr Schnee ausgegangen. Aber die kalten Luftmassen kommen nach Angaben des DWD aus einer Region nördlich von Grönland und müssen einen Umweg über den bis zu zwölf Grad warmen Ostatlantik nehmen. Außerdem sei der Boden relativ warm: Gefallener Schnee schmilzt so rasch wieder (siehe Grafik rechts). dpa/oht

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