Schwer betroffen waren Wälder in den Kreisen Oberhavel, Potsdam-Mittelmark und Havelland, wo das Insekt zwischenzeitlich 90 bis 170 Hektar Waldfläche befallen hatte.Der Eichenprozessionsspinner stammt von der Iberischen Halbinsel. Die mehr als fünf Zentimeter langen Raupen greifen Eichen durch Laubfraß derart stark an, dass diese bei mehrjährigem Verfall absterben. Zudem besitzen die Raupen im entwickelten Stadium Brennhaare, die bei Kontakt beim Menschen zu Hautentzündungen und beim Einatmen zu Bronchitis und Asthma führen können. Bekämpft wird der Eichenprozessionsspinner unter anderem mit einem Absaugen der Nester und mit Pflanzenschutzmitteln. Befallsareale sollten gemeldet werden. dpa/SvD