Allerdings steht der Frau noch Gehalt für drei Monate zu.

Ludwig sieht dafür den Landtag in der Pflicht. "Der Landtag verweigert die Zahlung seit Juli mit wechselnden Begründungen", sagte Ludwig am Montag.

Die Landtagsverwaltung verweist hingegen auf das Abgeordnetengesetz. Arbeitgeber sei stets der Abgeordnete, der sich das Gehalt für eine Mitarbeiterstelle vom Landtag erstatten lassen könne, erklärte ein Sprecher der Verwaltung. Dieser Anspruch ende jedoch mit dem Monat, in dem ein Angeordneter sein Mandat abgebe. Da bei den Linken eine strikte Trennung von Amt und Mandat gilt, hatte Ludwig sein Landtagsmandat Anfang Juni niedergelegt. Danach wäre der Minister selbst für die Ansprüche aus dem Arbeitsvertrag verantwortlich.