Unter den Verdächtigen waren ein leitender BKA-Beamter und der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy. Die Ermittler aus Wiesbaden erklärten jedoch bei ihrer Ausschuss-Vernehmung, der Name Edathy sei ihnen bei einem ersten Blick auf die Kundendatei des Kinderporno-Rings zunächst nicht aufgefallen. Dass einer ihrer Kollegen aufgelistet war, fiel schon im Januar 2012 auf.

Der Ausschuss soll unter anderem herausfinden, wer ab Oktober 2013 über den Verdacht gegen Edathy informiert wurde.