Elf der Objekte wurden in der Sächsischen Schweiz kontrolliert, jeweils eins in Bayern und in Nordrhein-Westfalen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Dresden gestern gemeinsam mit.
Grund der Durchsuchungen ist ein Überfall in einer Gartenanlage am 1. Mai in Stolpen. Dabei seien die Opfer aus der linken und der Punk-Szene geschlagen und getreten worden, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schär. Es habe Verletzte gegeben.
In den Wohnungen der tatverdächtigen Männer im Alter zwischen 19 und 33 Jahren fand die Polizei unter anderem Schlagstöcke, Springmesser und Munition. Bei einem Verdächtigen tauchten zudem Hinweise auf, dass er Schwarzarbeit betreibt. Vier der Verdächtigen gehören den Angaben zufolge zur 2003 zerschlagenen kriminellen Gruppe "Sächsische Hammerskins". Zu ihnen zähle auch der frühere Chef der Gruppe, der unter anderem wegen Volksverhetzung in Haft saß, sagte Schär.
(dpa/mb)