„Festnahmen gab es bei dem Einsatz am Donnerstagmorgen nicht“, sagte eine Sprecherin am Mittag.

Die Verdächtigen hätten keine Verbindung zueinander gehabt, hieß es weiter. Ihnen wird vorgeworfen, in sozialen Netzwerken wie Facebook gegen Flüchtlinge gehetzt zu haben. „Einzelheiten geben wir zunächst nicht bekannt“, so die Sprecherin weiter. Im Fall einer Verurteilung müssen die Verdächtigen mit Geld- oder Freiheitsstrafen rechnen.

Innensenator Frank Henkel (CDU) teilte mit: „Wir schauen nicht weg, wenn im Internet volksverhetzende oder rassistische Beiträge verbreitet werden. (...) Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch dort gelten die Regeln unseres Zusammenlebens.“ Er forderte Internetfirmen wie Facebook auf, entschlossener gegen Hasspropaganda vorzugehen. „Das ist auch eine Einstellungsfrage. Unternehmen, für die ein weiblicher Körper anstößiger ist als menschenverachtende Hetze, haben da noch einiges aufzuholen.“