Die Gespräche mit den Unternehmern seien "fruchtbar" verlaufen. Bei der letzten Station in Moskau will sich Dulig zudem mit Vertretern der Opposition treffen. Man dürfe nicht die Augen davor verschließen, was es für Probleme in und mit Russland gebe, sagte Dulig. Dennoch bleibe es eine Wirtschaftsdelegationsreise. "Wir können dazu beitragen, dass, wenn außenpolitische Entscheidungen getroffen werden, die Voraussetzungen für Sachsen gut sind."

Russland ist wegen seines Handelns in der Ukraine und derzeit in Syrien umstritten. Die Grünen im Sächsischen Landtag kritisieren daher, dass der Minister angesichts der aktuellen Vorfälle nicht zum "business as usual" übergehen könne und fordern klare, öffentliche Worte.