Seitdem wartete der Mann vergeblich auf eine Antwort - trotz mehrerer Nachfragen. Im Januar 2006 kam dann eine "Zwischeninformation", nämlich die Bitte um "noch etwas Geduld". Und wieder passierte nichts. Erst als der hartnäckige Mann, ein früherer Berliner, immer noch nicht aufgeben wollte, sondern die Liste seiner unbeantworteten E-Mails ("Nennen Sie das Öffentlichkeitsarbeit!") an den Landtag schickte, wachte das Szymanski-Ministerium auf - und leistete Mitte März, also nach einem halben Jahr, kleinlaut Abbitte: Schuld sei "eine Verquickung unglücklicher Umstände". Eine dürftige Entschuldigung.