Bis Ende Januar werden im Freistaat vor allem Reh-, Rot- und Schwarzwild geschossen, auch Muffel- und Damwild sind im Visier der Jäger. Bei den sogenannten Drück- oder Treibjagden werden die Tiere mit Hilfe von Treibern und Jagdhunden in Bewegung gebracht - die Jäger postieren sich auf Hochsitzen. Waldbesucher sollten auf Hinweisschilder auf den Wegen achten und Jagdgebiete eher meiden, rät der Sachsenforst. Auf Flächen, die auch landwirtschaftlich genutzt werden, fällt der Jagdbeginn oft mit der Maisernte zusammen. "Dann können gerade Wildschweine erfolgreich bejagt werden." Gerade Schwarzwild richte auf den Feldern häufig Schäden an und werde daher auch intensiv bejagt, hieß es.

Im vergangenen Jagdjahr (1. April 2013 bis 31. März 2014) wurden laut Ministerium im Freistaat knapp 26 200 Wildschweine, rund 32 800 Rehe sowie 3580 Hirsche erlegt.