Seit Montagmorgen bewachen Polizeistreifen das Gebäude.
Zu möglichen Tätern und Motiven wollten die Ermittler zunächst keine Angaben machen. "Der Montag ist noch nicht vorbei und es steht auch nicht fest, wie es morgen an der Schule weitergeht", sagte eine Polizeisprecherin. Das Gymnasium besuchen 630 Schüler.
Vor knapp drei Wochen hatte ein 18-Jähriger im westfälischen Emsdetten bei einem Amoklauf 37 Menschen verletzt und anschließend sich selbst getötet. Seitdem hatte es bundesweit bereits mehrere Androhungen für weitere Amokläufe gegeben, darunter in Baden-Württemberg und Hessen. Vor einer Woche hatte außerdem ein Unbekannter für eine Berufsschule im sächsischen Döbeln vor einem Bombenanschlag gewarnt.
Ebenfalls für diesen Montag hatte ein anonymer Anrufer am Samstag einen Amoklauf an einem Ostsee-Gymnasium angekündigt. Seit dem Morgen werden deshalb vier Schulen dieses Namens auf Rügen, in Rostock und Greifswald sowie im schleswig-holsteinischen Timmendorf besonders bewacht. (dpa/mb)