Am Montag gab der Bauherr in Anwesenheit von Finanzminister Georg Unland (CDU) einen Zwischenbericht.

Bei dieser Gelegenheit wurden die sogenannten Zeitkapseln geöffnet, in denen Dokumente aus den Jahren 1925 und 1963 aufbewahrt werden. Unland hielt dabei kurzzeitig Millionen-Banknoten in den Händen - Geld aus der Inflationszeit in den 1920er-Jahren. In einer neuen Zeitkapsel wurden unter anderem Dresdner Tageszeitungen vom Montag hinterlegt. Schäden an der Fassade, dem Dach, den Treppenaufgängen, der Technik und den Grundleitungen im Gebäude hatten eine umfangreiche Sanierung des Wallpavillons notwendig gemacht. Die Arbeiten sollen 2017 beendet sein.

Nach Angaben des Finanzressorts flossen von 1991 bis 2014 rund 63,2 Millionen Euro in die Sanierung des Zwingers. In dieser Summe sind nicht die Kosten für die Sempergalerie enthalten, die seit dem 19. Jahrhundert den Zwinger auf einer Seite begrenzt. Der Zwinger ist ein Wahrzeichen der Stadt. Er war zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom sächsischen Kurfürsten August dem Starken für höfische Feste angelegt worden. Heute sind hier mehrere Museen untergebracht.