"Ein schwieriges Unterfangen - diese Enten sind schwer zu kriegen." Deshalb habe sich der Zoo Geräte der Teichwirtschaft aus Moritzburg sowie ein Boot von der Feuerwehr besorgt.
Bei einem am 31. Juli gefundenen Trauerschwan-Jungtier war das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus gefunden worden. Bei einem zweiten Fall, eine Reiherente, bestätigte sich der Verdacht nicht. Nach Bekanntwerden der H5N1-Infektion hatte der Zoo Dresden nach eigenen Angaben sofort begonnen, Proben von anderen Zoo-Vögeln zu nehmen. Nach und nach würden nun die Ergebnisse eingehen, erläuterte Ukena. Das Elternpaar des Trauerschwanes wurde am Wochenende vorsorglich eingeschläfert und wird nun gleichfalls getestet.
Laut Zoo hat der Besucherandrang wieder zugenommen. An den Tagen nach der Hiobsbotschaft war die Zahl der Gäste trotz Ferienzeit deutlich gesunken, was vermutlich auch am schlechten Wetter lag. Beim Bürgertelefon zur Vogelgrippe nahm das Interesse ab. Ein Umkreis von drei Kilometern um den Zoo war zum Sperrbezirk erklärt worden. Dort dürfen Hunde und Katzen nur an der Leine ausgeführt werden. Die Maßnahmen gelten bis 23. August. (dpa/ta)