Der 27-jährige Wirtschaftsinformatiker Robert Langer aus Dresden hatte mit 201 ausgewählten Orten mit Abstand die meisten Projekte im "Land der Ideen" besucht.
Von Februar bis Juli war der gebürtige Berliner fast jedes Wochenende in die Bahn gestiegen, den Reiseführer des "Landes der Ideen" im Gepäck. Fast 1000 Euro zahlte er für Fahrkarten, die Nächte verbrachte er im Zug oder auf dem Zeltplatz. Alle Besuche sind sogar mit einem Foto am Ideen-Ort dokumentiert. Bei dem Wettbewerb waren 58 Bewerber in die engere Auswahl gekommen, doch der Zweitplazierte hatte nicht mal 100 Adressen besucht. Als Preis bekam Langner dafür eine Bahncard 100 für die 1. Klasse.
"Man muss schon etwas verrückt sein. Aber man erkauft sich auch viele tolle Erinnerungen", sagt der Single, der im Hauptberuf Firmengründer an der TU Dresden berät. Die Gründer-Initiative "Dresden Exists" war dieses Jahr ebenfalls als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet worden und Langner 201. Station. Ausspannen wird er jetzt bei einer zweiwöchigen Wanderung durch Grönland.