Mit dem Geld wurden Außenhülle und Treppen wiederhergestellt, das Wasserbecken abgedichtet und erstmals eine "dezente Beleuchtung für die Abendstunden" eingebaut.
Zudem mussten den Angaben zufolge 85 Baluster, 18 Nymphen, Vasen und Figuren restauriert werden. Insgesamt 166 Einzelteile für rund 300 000 Euro seien in der Zwingerbauhütte wiederhergestellt worden, teilte das Ministerium weiter mit.
Das Nymphenbad wurde zwischen 1712 und 1719 errichtet und anlässlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August II. und Maria Josepha von Österreich fertiggestellt. Konstruiert wurde es vom Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736). Für den Bau verwendet wurde Sandstein aus dem Elbsandsteingebirge.
Das Gesamtbauprogramm für den Zwinger beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 54 Millionen Euro. In die Sanierung der Porzellansammlung und des Glockenspielpavillons seien bis Ende vergangenen Jahres 37,5 Millionen Euro investiert worden. Nach dem Nymphenbad stehen noch Baumaßnahmen am Mathematisch-Physikalischen Salon für 12,5 Millionen Euro und ab 2009 am Wallpavillon an.
(dpa/mb)