Dazu gehören neben Demonstrationen auch rechtliche Schritte gegen eine mögliche Zustimmung des TU-Senats zu entsprechenden Plänen des Wissenschaftsministerium, wie Professoren und Studentenvertreter in Dresden ankündigten.
Ihrer Ansicht nach führt kein „rationaler Weg“ daran vorbei, dass Sachsen zwei juristische Fakultäten braucht.
Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, plant Wissenschaftsminister Matthias Rößler (CDU) im Zuge der geplanten Hochschulstrukturreform die staatliche Juristenausbildung an der Universität in Leipzig zu konzentrieren (die RUNDSCHAU berichtete). Die gleichzeitige Ankündigung, in Dresden statt dessen eine Ausbildung in privatrechtlicher Form anzubieten, stößt jedoch an der Fakultät auf harsche Kritik. Dekan Ulrich Fastenrath bezeichnete sie als „reines Luftschloss“, da es dazu kein Papier und keinen Beschluss über die Finanzierung einer solchen Privat-Uni gebe. (ddp/bra)