Fachkonferenzen und Exkursionen sollen den Verantwortlichen der 800 000 Einwohner zählenden Stadt zeigen, wie Umweltprobleme beseitigt werden können, teilten die Organisatoren mit. Das Umweltzentrum Dresden koordiniert das Vorhaben, das mit knapp 100 000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt wird.
Die westukrainische Metropole hat den Angaben zufolge vor allem Schwierigkeiten mit einer alten Mülldeponie. Aber auch beim Verkehr, der Wasserqualität sowie dem Ausbau der Grünanlagen gibt es in Lwiw Nachholbedarf. Besonders problematisch seien die veralteten Wasserwerke, hieß es. Manche Stadtteile hätten nur morgens und abends drei Stunden Wasser.
Zu Projektbeginn sind in Lwiw sechs thematische Konferenzen geplant, die jeweils ein Umweltproblem der "heimlichen Haupstadt" der Ukraine auf der Tagesordnung haben. Experten aus den Partnerstädten werden dort die Situation und Lösungsansätze aus ihrer Heimat vorstellen. Parallel dazu werden in Dresden, Wroclaw und Lwiw Koordinierungsstellen eingerichtet, die die Tagungen vor- und nachbereiten. (dpa/mb)