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I n mehr als 600 Flugstunden wurden 29 Milliarden Datensätze gesammelt. "Jeder Meter Brandenburgs und ein bisschen mehr sind höhenmäßig mit einer maximalen Toleranz von 15 Zentimetern erfasst worden", erklärte Christian Killiches, Geschäftführer der Landesvermessung und Geobasisinformation. "DGM 2 ist tausendmal genauer als etwa Google Earth", ergänzte Andre Schönitz, zuständiger Abteilungsleiter im Innenministerium, bei der Vorstellung des Modells .

Im Hochwasserschutz etwa werden mit dem hochpräzisen Kartenwerk neue Zeiten anbrechen, ist sich Umweltministerin Anita Tack (Linke) sicher. Ob bei der Erstellung von Gefahrenkarten an der Havel, bei der Ausweisung von Retentionsräumen an der Oder oder bei hydraulischen Berechnungen für die Hochwasservorhersage: "Es kommt in Brandenburg wirklich auf jeden Zentimeter an", erklärte Tack.

Erfreulicher Nebeneffekt: Die Vermessung per Flugzeug ist um 700 000 Euro billiger geworden. Zu Projektstart waren einmal vier Millionen Euro veranschlagt, so Schönitz.