Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,3 Millionen Euro. Mit dem digitalen Waldbrand-Früherkennungssystem können größere Gebiete kontinuierlich beobachtet werden.
Zu den neuen Standorten in Sachsen gehört ein Wald bei Doberschütz (Landkreis Delitzsch). Von dem dortigen Feuerwachturm aus werden alle Daten in einem Umkreis von 15 Kilometern an eine Überwachungszentrale digital weitergegeben. In der besonders waldbrandgefährdeten Zeit können damit Brände in wenigen Minuten geortet und an die Feuerwehren gemeldet werden. Weitere Stationen befinden sich im Forstbezirk Weißwasser, in Kamenz und Taura.
In Sachsen kam es in diesem Jahr bislang zu 95 Waldbränden auf einer Gesamtfläche von mehr als 20 Hektar. Das ist sowohl von der Anzahl als auch vom Ausmaß her etwa das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Durch die lang anhaltende Hitze im Juli galt insbesondere im nördlichen Sachsen wochenlang die höchste Waldbrandwarnstufe 4. (dpa/mb)