mitteilte. Mindestens 19 Menschen wurden verletzt. Als Reaktion auf die Anschläge in Jerusalem und Hebron vom Wochenende hatte Israel zuvor die Autonomiegebiete vollständig abgeriegelt und seine Kampagne gegen Palästinenserpräsident Jassir Arafat verschärft.
Bei dem Attentäter handelte es sich möglicherweise um eine Frau, die von einem Wachmann aufgehalten worden sei, berichtete das israelische Fernsehen unter Berufung auf die Polizei. Der Wachmann sei einer der Toten. Ein anonymer Vertreter übernahm im Namen der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad die Verantwortung für den Anschlag in Afula.
US-Präsident George W. Bush äußerte sich "zuversichtlich", dass der Nahost-Friedensprozess trotz der Anschläge vorankommen werde. "Wir sind noch immer auf der Straße des Friedens", sagte der Präsident in Washington. Er werde davon nicht abweichen, bis "die Vision" des Friedens erreicht sei.
Gestern Morgen sprengte sich ein Selbstmordattentäter im Gazastreifen in die Luft und verletzte drei israelische Soldaten leicht. Den Anschlag verübte ein 21-Jähriger, der auf einem Fahrrad an einem Armee-Geländewagen vorbeifuhr und einen Sprengsatz zündete. Nach der Abriegelung dürfen Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen nicht aus Israel ausreisen und nicht nach Israel einreisen, teilte die Armee mit. Die Armee schloss außerdem autonome palästinensische Zonen im Westjordanland ein und verhinderte so den Übergang von einer Zone zur anderen. (AFP/kr)