Deutsche Bahn und Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) richten an den drei Tagen mit rund 50 Bussen einen Schienen ersatzverkehr zwischen dem Cottbuser Hauptbahnhof und den Bahnhöfen Forst, Kerkwitz, Neuhausen (Spree-Neiße), Senftenberg, Calau und Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) ein. Dort müssen die Bahnkunden je nach Fahrtrichtung in Zug oder Bahn umsteigen. Nach Angaben der Cottbuser Bahnhofsmanagerin Ute Stuhr sind schätzungsweise 13 000 Fahrgäste betroffen.Bahnsprecherin Erika Poschke-Frost hält ein Verkehrschaos am Bahnhof für ausgeschlossen. Die Polizei begleite ständig das Verkehrsgeschehen. Bei Bedarf könnten Ampelschaltungen am Bahnhof verändert werden. Die Busse verließen den Bahnhofsvorplatz im Konvoi, so die Sprecherin weiter. Bis zu acht ersetzten einen Zug. Mit der größten Verkehrsbelastung rechnet die Bahnsprecherin am Freitag- und am Sonntagnachmittag, wenn viele Berufspendler die Busse nutzten.Um die Situation zu beherrschen, setzt die Bahn 25 zusätzliche Kundenbetreuer ein, so Poschke-Frost weiter. Neun in Cottbus, drei in Calau und einen in Senftenberg. Auf dem Cottbuser Bahnhofsvorplatz, wo alle Busse abfahren und ankommen, markieren "Reisendenlenker" der Bahn mit Schildern die Abfahrtsstellen der Ersatzverkehrslinien. Während der drei Tage bietet die Deutsche Bahn in Bahnhofsnähe Ersatzstellflächen an.Auf den zugfreien Gleisen werden an diesem Wochenende 800 Bauteile eines neuen Stellwerks angeschlossen. Ab Montag soll der Cottbuser Zugverkehr von Berlin aus zentral gesteuert werden. Seite 3