Ihr mitangeklagter Ehemann wurde vom Landgericht Bautzen vom Vorwurf des gemeinschaftlichen Betruges freigesprochen.
Als Schreibkraft angestellt, hatte die Frau von 1999 an Bekannten angeboten, über das Gericht vermittelt Geld anzulegen. Dafür stellte sie Renditen von zehn Prozent und mehr in Aussicht.
In Wahrheit existierte keine solche Anlageform, das Ehepaar gab das ergaunerte Geld stattdessen für Urlaubsreisen und anderes aus. Die Ermittler gehen von einem Schaden von rund 392 000 Euro aus. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe gefordert. (dpa/mb)