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| 02:39 Uhr

Draghi dementiert Kursmanipulation

Frankfurt/Main. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat Wechselkursmanipulationsvorwürfe aus den USA zurückgewiesen. "Wir sind keine Währungsmanipulatoren", sagte Draghi am Montag vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel. dpa/roe

Die EZB habe zuletzt 2011 am Markt interveniert. Damals seien die Eingriffe aber im Rahmen der G7-Staaten abgesprochen gewesen. US-Präsidentenberater Peter Navarro hatte Deutschland vorgeworfen, in seinen Handelsbeziehungen von einer "extrem unterbewerteten impliziten Deutschen Mark" zu profitieren. Er warf Deutschland vor, die USA und die EU-Partner durch einen schwachen Euro "auszubeuten".