So sollen Planungsfehler entdeckt und vermieden werden können. "Die Datenmengen werden alle miteinander vernetzt und stehen allen am Bau Beteiligten auch gleichermaßen zur Verfügung", erklärte Dobrindt am Dienstag. Ändert ein Beteiligter etwas, können die anderen in Echtzeit sehen, welche Auswirkungen das auf ihren Bereich hat.

Getestet wird das Verfahren zunächst im Straßenbau an einigen Bahntunneln und Autobahnen. Ab 2020 soll dann aber bei allen vom Verkehrsministerium vergebenen Aufträgen verpflichtend mit BIM gearbeitet werden. "Wir wollen Vorreiter sein", sagte Dobrindt, gab jedoch auch zu, dass dafür "Aufholarbeit" nötig sei. In anderen Ländern, wie etwa in England, ist die Arbeit mit BIM schon weiter. 25 Millionen Euro steckt das Verkehrsministerium in die Begleitung des Projekts. Wie viele Kosten später damit eingespart werden können, sei schwer vorherzusagen, erklärte Dobrindt.