In 31 Fällen wird Unfallflucht vermutet. Unter den diplomatischen Vertretungen fallen China und Saudi-Arabien am häufigsten negativ im Straßenverkehr der Hauptstadt auf. Das geht aus der Antwort des Innensenats auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hervor. Demnach kam es im vergangenen Jahr insgesamt zu 22 882 Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken oder überhöhter Geschwindigkeit von Autos mit Diplomatenkennzeichen.

Auf Platz drei der meisten Verstöße kam Russland. Konsequenzen müssen die Verursacher nicht befürchten: Wegen der diplomatischen Immunität gibt es keine Strafverfolgung. Hätten Buß- oder Verwarngelder verhängt werden können, wären genau 374 895 Euro zusammengekommen.