Eine Zuckerfabrik in Könnern in Sachsen-Anhalt hatte 35 000 Tonnen Futtermittel ausgeliefert, das Proben zufolge zu viel Dioxin enthält. Die belasteten Zuckerrübenschnitzel waren auch in anderen Bundesländern entdeckt worden. In Brandenburg seien drei Verarbeitungsbetriebe für Futtermittel sowie zwölf Landwirte betroffen.

Jäger fordern Wolfsplan ab 2012

Für Brandenburg soll es von 2012 an einen neuen Managementplan zum Schutz des Wolfes geben. Dafür setzen sich Jäger und Nutztierhalter ein. Die bisherige Fassung sei bereits 17 Jahre alt und nicht mehr aktuell, begründen sie ihre Forderung. Auch der Jagdverband will eine Überarbeitung. Über eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht solle erst bei einem funktionierenden Management entschieden werden. Bis Mitte der 90er-Jahre gab es zwischen Elbe und Oder kein einziges Wolfsrudel. Jetzt streifen nach Auskunft des Umweltministeriums 30 bis 40 Wölfe durch die Mark.

Polizisten hoffen auf Hinweise im Fall Pepper

Im Fall der Unternehmerfamilie Pepper setzt die Polizei weiter auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Wir hoffen auf weitere Hinweise am Wochenende“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Frankfurt (Oder). Die Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am Mittwoch hatte bisher zu den Anschlägen auf die Berliner Familie im August und Oktober in Bad Saarow (Oder-Spree) 13 Hinweise eingebracht. Die Auswertung dieser Informationen dauere an.

Mutmaßlicher Brandstifter in Haft

Gegen einen mutmaßlichen Serien-Brandstifter aus Hennigsdorf (Oberhavel) ist am Freitag Haftbefehl erlassen worden. Der 25-Jährige wird verdächtigt, in den vergangenen Monaten in 18 Fällen Fahrzeuge, Müll und andere Gegenstände in Brand gesteckt zu haben, wie die Polizei mitteilte. Erst in der Nacht zum vergangenen Mittwoch war im Bereich der Havelpassage Sperrmüll in Flammen aufgegangen. Auch diese Tat wird dem 25-Jährigen zur Last gelegt. Er befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Kinder schwärmen für mehr Sicherheit aus

Für einen sicheren Schulweg sollen in den nächsten Wochen Brandenburger Fünftklässler das Schulumfeld nach Gefahrenquellen absuchen. Die Ergebnisse der kindlichen Sicht sollen helfen, den täglichen Weg übersichtlicher und vor allem sicherer zu machen, kündigt das Verkehrsministerium in Potsdam an. Kinder aus 100 Grundschulen sollen im Projekt „Kleine Adler für sichere Schulwege“ ausschwärmen, um Gefahrenstellen zu finden.