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| 15:32 Uhr

Far Cry – New Dawn im Rundschau Gaming-Test
„Far Cry – New Dawn“ von UBISOFT

FOTO: Ubisoft
Knapp ein Jahr nach dem Erfolg von Far Cry 5 liefern uns die Entwickler von UBISOFT mit der eigenständig spielbaren Erweiterung „New Dawn“ die Fortsetzung zum Spielehit für die aktuelle Konsolengeneration. Nach der nuklearen Katastrophe starten wir unser Abenteuer in einer wieder aufblühenden, postapokalyptischen Welt, genau genommen in der Region Hope County. Im Test der PS4 Version stürzten wir uns in den Kampf um die wenigen überlebenswichtigen Ressourcen und setzten uns mit den streunenden Highwaymen und deren Anführern, den Zwillingen Mickey und Lou auseinander.

Postapokalyptisches Ressourcengerangel

Knapp 17 Jahre nach der weltweiten atomaren Katastrophe entsteht eine neue Zivilisation, die gnadenlos um das nackte Überleben kämpft und dabei auf Plünderer, Banditen und die verstrahlte Tierwelt trifft. Wer bisher glaubte die Welt nach der Katastrophe sei trist, wird sich nach Spielstart verwundert die Augen reiben. Um uns herum erstrahlt eine blühende Landschaft in satten Farben, durchsetzt mit einer artenreichen Tierwelt, die uns in großen Teilen feindlich gesinnt ist. Schnell lernen wir die brutalen Herrscher von Hope County, die Highwaymen, kennen und flüchten in unsere erste sichere Basis. Diese gilt es fortan gegen immer wieder anstehende Angriffe zu verteidigen und auszubauen.

FOTO: Ubisoft

Hierzu benötigen wir Ressourcen. Diese sammeln wir auf unseren Streifzügen durch Montana. Wir erkunden verlassene Gebäude, begeben uns auf Schatzsuche oder überfallen Nachschublieferungen der Highwaymen. Einen linearen Spielverlauf bekommen wir nicht vorgesetzt. Uns selbst obliegt es zu entscheiden, wie wir im Spiel vorankommen. Neben der Hauptstory können zahlreiche Nebenmissionen absolviert werden, um Spezialisten für unsere Seite zu rekrutieren oder besonderen Nachschub zu organisieren. Für Missionserfolge erhalten wir Erfahrungspunkte, die wir in die Charakterentwicklung investieren, um z.B. mehr Waffen tragen zu können oder unsere Safeknackerfähigkeit auszubauen.

Bei der Rückeroberung von Hope County, Montana erobern wir regelmäßig Außenposten der Highwaymen, die zukünftig als Schnellreisepunkte auf der detaillierten Karte verfügbar sind. Doch Vorsicht, denn in Montana ist nichts von Dauer. Jeder Außenposten kann in unserer Abwesenheit durch die Banditen zurückerobert werden, die sich dann stärker und geschickter in eben diesen verschanzen, aber auch bei einer erneuten Eroberung bessere Materialien und Waffen liefern.

FOTO: Ubisoft

Durch den Ausbau der Hauptbasis verbessern wir diverse Spezialabteilungen, u.a. Werkbank, Sprengstofflabor, Krankenstation usw. Diese liefern uns im weiteren Spielverlauf bessere Ausrüstung, besseren Schutz und entsprechende Heilmittel, sowie alle möglichen Formen an Fahrzeugen, bis hin zu Helikoptern, mit denen wir künftig die Welt bereisen dürfen.

Die Karte selbst gliedert sich in verschiedene Schwierigkeitsgrade, von 1-3, von denen stärkere erst im späteren Spielverlauf mit entsprechender Waffenpower besucht werden sollten. Denn auch die Gegner und Tiere unterscheiden sich in eben diesen Klassifikationsstufen.

FOTO: Ubisoft

Fazit: Far Cry – New Dawn macht Spaß, ist abwechslungsreich und bietet unendliche Möglichkeiten der Vorgehensweise. Dank intelligent integrierter Rücksetzpunkte und der Schnellreisefunktion kommt kaum Frust auf im Spiel oder nach dem direkten Bildschirmtod. Die Grafik der Spielwelt ist sehr ansprechend und zeitgemäß. Einzig die Gesichtsanimationen und der aufdringliche Musikstil geben Grund zur Kritik. Letzterer kann in den Optionen zumindest abgestellt werden. Far Cry – New Dawn richtet sich somit an Freunde gepflegter Egoshooter, aber auch an Open-World Fanatiker mit Sammelwahn. Nach gut einer Woche in Hope County gibt unsere Testredaktion eine klare Kaufempfehlung.

Bewertung: 4,5 von 5 möglichen Sternen

Preis: ab 39,99€ bereits erhältlich

USK: ab 18 Jahren

https://far-cry.ubisoft.com/game/de-de/home

(Michael Siering)