Tverdovsky (Russland, Deutschland) als diesjährigen Gewinner des mit 20 000 Euro dotierten Hauptpreises, gestiftet von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF).

Den Spezialpreis für die beste Regie, mit 7500 Euro dotiert und gestiftet vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), erhält Alexander Kott aus Russland für seine Arbeit "Der Test" (Ispytanie)

Den Preis für eine herausragende Darstellerin, dotiert mit 5000 Euro und gestiftet von der Stadt Cottbus, erhält Piroska Molnár für ihre Rolle in György Pálfis "Freier Fall" (Szabadesés, Ungarn, Frankreich, Südkorea).

Der Preis für einen herausragenden Darsteller geht an Emir Hadzihafizbegovic in "So sind die Regeln" (Takva Su Pravila), eine Koproduktion von Kroatien, Frankreich, Serbien und Mazedonien. Dieser ist ebenfalls mit 5000 Euro dotiert, gestiftet von der Sparkasse Spree-Neiße.

Zuschauer-Entscheidung: Der von der LAUSITZER RUNDSCHAU gestiftete Publikumspreis in einer Höhe von 3000 Euro ging an George Ovashvilis Film "Die Maisinsel" ((Simindis Kundzuli), eine Koproduktion zwischen Georgien, Deutschland, Frankreich, Tschechien und Kasachstan.

Die Internationale Festivaljury sprach für die kosovarisch-deutsche Koproduktion "Drei Fenster und ein Strick" (Tri Dritare Dhe Nje Varje), die auch den Dialog-Preis für die Verständigung zwischen den Kulturen erhält, eine lobende Erwähnung aus. Das Filmprojekt wurde 2012 auf dem Koproduktionsmarkt connecting cottbus (coco) gepitcht und bekam damals den Best Pitch Award.

Über eine Rückkehr nach Cottbus darf sich auch Ivan I. Tverdovsky freuen: Durch seine Auszeichnung mit dem Hauptpreis für den besten Film bekommt er automatisch den coco Special Pitch Award 2014 verliehen und damit auch eine Einladung, im kommenden Jahr sein neues Projekt im Rahmen des Ost-West-Koproduktionsmarktes connecting cottbus (coco) vorzustellen.

Den mit 2500 Euro dotierten Hauptpreis für einen Kurzfilm konnte der Regisseur Daniel Sandu für seinen Beitrag "Pferdestärken" (Cai Putere) entgegennehmen. Die Begründung der Jury: "Dieser Film zeigt auf, wie wichtig Freunde in unserem Leben sind und auch wie gefährlich das Klammern an Ideen und Objekten, welches uns am Ende immer einsam und unerfüllt zurücklässt."

Viel Applaus wurde in diesem Jahr auch bei dem U 18 Deutsch-Polnischen Wettbewerb Jugendfilm gespendet. Sechs Filme, drei polnische und drei deutsche Produktionen, gingen ins Rennen um die Gunst des Publikums und der bi-nationalen polnisch-deutschen Schüler-Jury. 1500 Euro, gestiftet von der Handwerkskammer Cottbus, gingen an "Poka heißt Tschüss auf Russisch" (Deutschland, Kasachstan).