Andererseits - es gibt auf dieser Welt keinen Spaß ohne Risiko. Scharfkantiges Papier kann entstellende Narben hinterlassen. Und die Gefahr, von einem umstürzenden Bücherregal erschlagen zu werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Andererseits ist ein Buch das intellektuelle Statussymbol schlechthin. So kann man etwa in der Kneipe geistige Überlegenheit dadurch illustrieren, dass man in einer mitgebrachten Goethe-Gesamtausgabe blättert, dann und wann abgebrüht kichert, gelegentlich bedenklich eine Braue hochzieht und unter leisem "Ts, ts, ts. . ." mit einem angespitzten Rotstift ganze Passagen kopfschüttelnd unterringelt. Manche Bücher, zugegeben, sind nichts als ein aufgeblähter Furz des Alphabets. Aber noch das dümmste Buch kann notfalls als Anzündhilfe dienen. Selbst sehr dünne Bücher (möglicher Titel: "Geistreiche Kolumnen") sind nach der Lektüre ideal, um wackelnde Tische zu korrigieren. Wir würden gern mal eine Internetseite sehen, die das alles kann.