. zeigt in einer hochmodernen, multimedialen Ausstellung die Besiedlungsgeschichte der Region während der vergangenen 12 000 Jahre. Im Inneren des nachgebauten Burgwalls sind unter anderem Ergebnisse archäologischer Arbeiten in der Niederlausitz zu sehen, die vor allem auf Tagebau-Gelände durchgeführt wurden. Die Ausstellungsstücke lassen Geschichte lebendig werden: etwa ein originales Kirchenportal aus dem 15. Jahrhundert, das von der Kirche in Wolkenberg abgetragen und so vor dem Tagebau Welzow-Süd gerettet wurde. Oder die vielen Haarnadeln, die an einem anderen Kirchenstandort gefunden wurden: Die Nadeln trugen die Frauen in ihren Trachtenhauben. Der Standort der Slawenburg, entstanden um 850, wäre beinahe dem Tagebau zum Opfer gefallen. Doch die Wende von 1989 stoppte den Tagebau. In den fünf Jahren zuvor ist die Burg sorgfältig ausgegraben worden.