Alle anderen Zahlen-Dopplungen in der Familie sind reiner Zufall oder doch Magie?
Sie setzte der Schnapszahlenfamilie die Krönung auf. Töchterchen Lina wurde am 1.1.99 in Leipzig geboren. "Seitdem hat sie an ihrem Geburtstag jedes Mal ein riesengroßen Feuerwerk", spielt Vater Jörg auf die Silvesterknallerei und das Geburtsdatum 1.1. an. Er selbst ist eine Frohnatur. Kein Wunder, erblickte er passend an einem Karnevalauftakts-Tag das Licht der Welt: am 11.11. Am selbst ausgesuchten Hochzeitstag kannten sich Antje und Jörg bereits 11 Jahre. Kurz nach der Wende begegneten sie sich in einer Disko. "Es war Liebe auf den ersten Blick", meint Antje Schulze. Trotzdem wartete man mit der Hochzeit bis zum Jahre 2001. "Da wir niemals den Hochzeitstag vergessen wollten, legten wir ihn prägnant auf den 7.7.", erzählt das Familienoberhaupt. Und damit dachten die Schulzes, dass die etwas unheimlich anmutende Schnapszahlen-Abfolge ein Ende haben würde.
Doch sie ging weiter. Die Leipziger wünschten sich noch ein zweites Kind. Der berechnete Geburtstermin war der 30.4.2004. Aber Töchterchen Lilly ließ sich Zeit. Soviel, als ob sie ahnen würde, dass eine Schnapszahl von ihr verlangt wird. Und es klappte: Sie kam am 5.5. auf die Welt. "Aber es war kurz vor Mitternacht", erinnert sich ihre Mutter. "Nur zehn Minuten später, und unsere Lilly wäre am 6.5. geboren."
Übrigens, Mutter Schulze schert mit ihrem Geburtsdatum aus der familiären Schnapszahlen-Folge aus. Beinahe hätte es mit dem 8.8. geklappt. Doch in ihrem Personalausweis steht der 9.8.