Der gleichnamige Roman von Frank Schätzing erzählt einen Kriminalfall, der auf mysteriöse Art und Weise mit einem jahrelang zurückliegenden Einsatz privater Söldner im Irak verknüpft ist. Für die Rückblenden in den Irak fand Regisseur Peter Keglevic in den bizarren Landschaften des Tagebau Welzow-Süd die optimale Kulisse und in Vattenfall einen aufgeschlossenen Partner. Betreut vom Bergbautourismusverein Stadt Welzow bevölkerten der Hauptdarsteller Miflel Matièeviæ und bis zu 50 Komparsen und Teammitglieder für eine Woche den Tagebau Welzow-Süd.
Hier wurde eine der Schlüsselszene der Geschichte auf Zelluloid gebannt: Die Gruppe von drei Söldnern gerät in einen Hinterhalt und wird von Scharfschützen angegriffen. Einer wird getroffen - die anderen beiden schaffen es in letzter Minute zu fliehen und lassen den dritten in der Annahme zurück, dass er tot sei. Als dann der eine der beiden Jahre später in Berlin tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, beginnt der andere am Tod seines ehemaligen Kameraden zu zweifeln. Aus Angst vor einem möglichen Racheakt des damals im Stich gelassenen Kameraden beauftragt er eine Privatdetektivin, ihn ausfindig zumachen.
„Die Filmaufnahmen zeigen, was in den außergewöhnlichen Landschaften des Tagebaus alles möglich ist“ , so Karsten Feucht vom Bergbautourismusverein Welzow. „Natürlich müssen die besonderen bergtechnischen Bedingungen mit dem Bergwerksbetreiber abgeklärt werden. In Vattenfall haben wir einen guten Partner.“ Mittlerweile sind die Spuren der Schießerei in der irakischen Wüste wieder abgebaut und die Tagebauerkundungen mit Überraschungsimbiss können wieder wie gewohnt stattfinden. Wer den Drehort selber in Augenschein nehmen will, hat dazu am „Powertag des Bergbautourismus“ " am Sonntag den 16. September die Chance: Ab zehn Uhr präsentiert der Bergbautourismusverein alle Touren. Start ab Freibad Welzow.