17. Januar: Der Kapitän, Francesco Schettino, wird unter Hausarrest gestellt. Aus Sicht der Untersuchungsrichterin hat er schwere Fehler gemacht.

12. Februar: Einen Monat nach der Havarie wird mit dem Abpumpen des Öls aus den Tanks des Schiffes begonnen. In Rom findet ein Gedenkgottesdienst statt.

23. Februar: Gegen den Kapitän wird unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt.

15. Mai: Nach Medienberichten streiten Passagiere in noch knapp 250 Fällen mit der Kreuzfahrtgesellschaft in außergerichtlichen Verfahren in den USA um Entschädigung.

18. Juni: Mehr als fünf Monate nach der Havarie beginnt die Bergung des Wracks, die ein Jahr dauern soll.

5. Juli: Schettino wird aus dem Hausarrest entlassen. Er ist nur noch verpflichtet, in seinem Heimatort südlich von Neapel zu bleiben.

11. Juli: In einem Fernseh-Interview spricht der Kapitän von einem "banalen Unfall", bittet aber auch um Vergebung. Seine Aussagen lösen im Internet einen Sturm der Entrüstung aus.

12. Juli: Die meisten deutschen Betroffenen haben nach Angaben eines Anwalts eine Entschädigung von etwa 11 000 Euro angenommen. Weltweit etwa 120 Betroffene streiten noch mit dem Mutterkonzern Carnival in den USA um höhere Summen.

13. September: Eine Kette von Irrtümern und Mängeln hat einem offiziell noch nicht veröffentlichten Gutachten zufolge zum Kentern des Schiffes geführt. So habe der indonesische Steuermann Anweisungen nicht gleich verstanden.

10. Oktober: Der Unglückskapitän sei bereits im Juli entlassen worden, teilt die Reederei mit. Nach Medienberichten will Schettino dagegen klagen.

20. Oktober: Nach monatelanger Pause kommt die juristische Aufarbeitung voran. Nach Ende der einwöchigen Beweisaufnahme in der Stadt Grosseto hat sich die Verantwortung des Kapitäns aus Sicht der Staatsanwaltschaft bestätigt.

2. November: Das Wrack der "Costa Concordia" ist gesichert. Es kann jetzt nicht mehr in tiefes Wasser absinken. Ob der Abtransport wie geplant bis zum Sommer 2013 gelingt, ist noch fraglich.