2012 waren bis Ende September 21 Tote zu beklagen. Nach vorläufigen Angaben wurden von Januar bis September 800 Menschen verletzt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 973.

Etwa die Hälfte der Menschen, die einen Motorradunfall verursachten, waren zwischen 25 bis 50 Jahre alt. In etwa zwei Drittel der Unfälle waren Maschinen über 125 Kubikzentimeter beteiligt. Danach kommen nach den Angaben Mopeds, Mokicks und Leichtkrafträder. Mofas und E-Bikes spielten nur eine untergeordnete Rolle, sagte Keck.

"Hauptunfallursache ist der ungenügende Sicherheitsabstand", erläuterte der Polizeisprecher. Zu hohe Geschwindigkeiten schlagen ebenfalls zu Buche. Keck appellierte, die eigenen Fahrkünste nicht zu überschätzen. Auch sollte die Faszination der Geschwindigkeit und die Kraft der Maschine nicht die Fahrweise beeinflussen. Wichtig sei auffällige Schutzkleidung, um von anderen erkannt zu werden. Vorgeschrieben sei auch das Fahren mit Licht, erinnerte er.