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| 02:42 Uhr

Die Absturzstelle

FOTO: dpa
Durch den Abschuss der malaysischen Boeing MH17 am 17. Juli 2014 erlangten die ostukrainischen Dörfer Hrabowe und Rossypne traurige Berühmtheit. dpa/kr

Die Trümmer der Maschine mit 298 Menschen an Bord stürzten hier, im Hinterland der prorussischen Separatisten etwa 60 Kilometer von der Großstadt Donezk entfernt, auf freies Feld. Die Bilder von schwer bewaffneten Kämpfern, die das Gelände absperrten und durchsuchten, gingen um die Welt.

Das Cockpit landete am südlichen Teil der 500-Einwohner-Siedlung Rossypne. Der Hauptteil des Rumpfes mit Motoren und Flügeln wurde etwa vier Kilometer weiter östlich bei Hrabowe gefunden. Auf insgesamt 28 Hektar Fläche - so groß wie 40 Fußballfelder - suchten internationale Experten nach Hinweisen zur Ursache der Katastrophe. Wegen der nahen Gefechte war es keine ungefährliche Arbeit.

Die größten Trümmer sowie die Habseligkeiten der Opfer und die Leichenteile wurden zur Untersuchung in die Niederlande gebracht.