Die Staatsregierung müsse die DGB-Initiative zur Schaffung von 50 000 zusätzlichen außerbetrieblichen Lehrstellen unterstützen. Für Sachsen würde das rund 3000 Plätze bedeuten. Dafür sollten Mittel aus Einsparungen der Bundesagentur für Arbeit fließen.
Laut Arbeitsmarktbericht sind derzeit rund 14 600 betriebliche Lehrstellen gemeldet, im Vorjahr waren es 14 500. Die Zahl der Bewerber ging im Vorjahresvergleich von mehr als 50 000 auf etwa 47 250 zurück. Die Zahl der unversorgten Bewerber aus früheren Jahren stieg jedoch von rund 23 450 auf etwa 24 100. Rein rechnerisch kommen derzeit 3,3 Bewerber auf eine Lehrstelle.
Lucassen verwies darauf, dass sich das Kollegium „Lehrstellen und Fachkräfte für Sachsen“ in seinem Bündnis für Ausbildung 2006 verpflichtet habe, in diesem Jahr jedem Jugendlichen eine Ausbildung anbieten. (dpa/ml)