Derweil sieht DFB-Präsident Wolfgang Niersbach keinen Grund, das "Sommermärchen" infrage zu stellen. Vorgänger Theo Zwanziger kündigte an, "alle ihm vorliegenden Erkenntnisse" darstellen zu wollen. Er äußerte zudem Zweifel an der internen Aufarbeitung des DFB.

Die "Bild"-Zeitung berichtete, dass Ex-Adidas-Chef Robert-Louis Dreyfus - anders als vom "Spiegel" berichtet - erst 2002 Geld bereitgestellt habe. Das wären zwei Jahre nach dem Votum über die WM-Vergabe.