Ich weiß, wohin ich will", sagte der Heppenheimer, der im PS-Zirkus als heißestes Versprechen für die Zukunft gehandelt wird. Auf dem Lorbeer als jüngster Grand-Prix-Sieger in der Geschichte seines Sports will sich der 21-Jährige keine Sekunde ausruhen. Nach seinem Wechsel von Toro Rosso zu Red Bull sind die Erwartungen an den Heppenheimer in dieser Saison größer denn je. dpa/tusHeidfeld darf anden Titel denkenBisher konnte Nick Heidfeld nur vom WM-Titel träumen, in dieser Formel-1-Saison darf er an ihn denken. Noch nie in seiner bisherigen Dienstzeit in der "Königsklasse" saß der 31-Jährige in einem solch konkurrenzfähigen Wagen wie jetzt. "Wenn das Auto dazu in der Lage ist, kann ich es schaffen", sagt der Mönchengladbacher über sich und den BMW-Sauber F1.09 und ist von seiner Chance überzeugt - seiner ersten und womöglich auch letzten. Heidfeld weiß, dass die Erwartungen gestiegen sind, zumal Arbeitgeber BMW-Sauber in diesem Jahr endlich Ferrari und McLaren-Mercedes die Titel abjagen will. dpa/tusWeltmeister-Sohn Rosberg am ScheidewegDer Sohn von Weltmeister Keke Rosberg steht am Scheideweg. "Für mich ist dieses Jahr ein entscheidendes Jahr", sagt Nico Rosberg, der smarte Wiesbadener, der am liebsten mit Williams und damit demselben Team wie einst der Papa um den WM-Titel fahren will. Ehrgeiz treibt den ehemaligen GP2-Champion an und um. 2010 will Rosberg Junior "in einem richtigen Topauto" sitzen. Nach dieser Saison läuft sein Vertrag bei seinem Arbeitgeber aus. dpa/tusGlock legt den nächsten Karriere-Gang ein In seiner ersten kompletten Formel-1-Saison übertraf er das Klassenziel, auf dem Weg zur meisterlichen Reifeprüfung will Timo Glock (Wersau) den nächsten Gang einlegen. "Natürlich will ich meinen Fans diese Saison noch mehr bieten. Mehr Punkte, mehr Podien und den ersten Sieg", kündigte der 27-Jährige an. Und 2010 will er mit Toyota um die WM mitkämpfen. dpa/tusAusfallkönig Sutil will weiter nach vorn Die Rücklichter der Konkurrenz hat Adrian Sutil (Gräfeling) lange genug gesehen. "Das ist eine der wichtigsten Saisons meiner Karriere, weil ich etwas beweisen kann, und dafür will ich perfekt vorbereitet sein", sagt der Formel-1-Pilot vor dem WM-Start. Der Ausfallkönig der Vorsaison, der in zwei Jahren erst einmal die Punkteränge erreichte, will endlich die Rolle des Hinterherfahrers ablegen. "Das ist die erste Saison, in der ich ein gutes Gefühl habe", so der Force-India-Fahrer. dpa/tus